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"Vielleicht sollte ich mal..."

  • Autorenbild: Daniela Ott
    Daniela Ott
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

- Warum Achtsamkeit bei diesem Gedanken abgebracht ist -


Dies ist ein Satz, den es schnell mal in uns denkt. 


Ausgelöst durch einen Anblick, eine Situation, eine Erzählung, und schwupps: 

"Vielleicht sollte ich auch mal mehr Sport machen."

Oder: "...achtsamer in jedem Moment sein."

Nicht so viel dies, öfter mal jenes... ein "vielleicht sollte ich mal" ist schön bequem in seiner Unverbindlichkeit. Ganze drei Abschwächungen des in Angriff zu nehmenden Vorhabens senken die Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Umsetzung erheblich.


Wenn uns das bewusst ist, können wir überprüfen: Ist das wirklich etwas, das ich umsetzen möchte? Wenn ja, weshalb dann die zögerliche Formulierung?

Wenn nein: Prima, sofort wieder vergessen.


Wenn es jedoch ernst ist mit dem Vorhaben, und nicht bewusst ist, dass die Formulierung bereits praktisch ein Misserfolgs-Garant ist, kann es passieren, dass es zu einer Negativspirale kommt.

Ich tue für gewöhnlich nicht das, was ich "vielleicht mal sollte". Wahrscheinlich vergesse ich es sogar. Bis ich das nächste Mal durch einen externen Auslöser daran erinnert werde.


Bei mir passiert dies regelmäßig immer mal wieder, wenn ich etwas umstoße oder gegen etwas laufe. Dann wird mir schmerzlich bewusst, dass ich mit meiner Aufmerksamkeit gerade nicht präsent im Moment war, sondern in meinem Kopf, bei meinen Gedanken. Und dann ist es da: "Ich sollte vielleicht mal achtsamer und präsenter tun, was ich tue (in diesem Fall eine Treppe herunterlaufen und eine Tür am unteren Ende öffnen) statt meinen Gedanken nachzuhängen". Der Effekt: Gering. Die Folgen: Schmerzhaft. Die Lösung: Noch nicht gefunden. Aber wenn, dann schreibe ich einen Blogbeitrag darüber!

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